Aus dem über viele Jahre bekannten Beruf des Technischen Zeichners wurde mit Lehrjahresbeginn 2011 der neugeordnete Beruf des/der Technischen Produktdesigners/in.
Mit der neuen Berufsbezeichnung haben sich auch die Inhalte der 3,5-jährigen Ausbildung geändert, da sich die Komplexität der Aufgaben erhöht hat. So kommen z.B. 3D-CAD-System zum Einsatz, die Werkstoffauswahl unter umwelttechnischen und wirtschaftlichen Aspekte spielt eine Rolle oder softwaregestützte Berechnungen und Simulation werden gefordert. Neu ist auch die gestreckte Abschlussprüfung vor IHK: Teil 1 der Prüfung wird bereits am Ende des 2. Ausbildungsjahres abgelegt.
Hauptaufgabe der Technischen Produktdesigner/innen ist die Unterstützung von Ingenieuren bei der Produktentwicklung. Sie entwerfen, konstruieren und gestalten Bauteile, Baugruppen und Teile komplexer Fertigungsanlagen als virtuelle 3D-Modelle mit CAD-Programmen.
Im Dresdner Berufsbildungswerk wird der Beruf mit dem Schwerpunkt Maschinen- und Anlagenkonstruktion ausgebildet. Berufliche Tätigkeitsfelder finden sich im Maschinen- und Anlagenbau, Apparatebau, Schiff-, Fahrzeug- und Flugzeugbau und der Verpackungsindustrie.
Mehr unter www.bbw-dresden.de.

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